Euskirchen hat wieder einen General

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Frisch befördert: Brigadegeneral Peter Webert (Foto: BS/ZGeoBw)

Oberst Peter Webert übernahm im vergangenen September die Verantwortung als Kommandeur des Zentrums für Geoinformationswesen der Bundeswehr (ZGeoBw). Er hat damit die Nachfolge von Brigadegeneral Roland Brunner angetreten, der bei dieser Gelegenheit in den Ruhestand verabschiedet wurde. General Brunner hatte das ZGeoBw seit Oktober 2013 geführt.

Nach der Kommandoübergabe dauerte es 86 Tage, bis ein Termin bei der Bundesministerin der Verteidigung, Annegret Kramp-Karrenbauer, zur Beförderung gefunden war. Seit Dezember wird das Zentrum in Euskirchen wieder durch einen General geführt.

Brigadegeneral Webert ist auch Leiter des Geoinformationsdienstes der Bundeswehr (GeoInfoDBw). Er führt fachlich das gesamte GeoInfo-Personal der Streitkräfte. Er hat seinen Dienstsitz in der Mercator-Kaserne. Als ranghöchster Soldat in Euskirchen führt der General die größte Dienststelle und ist damit der Standortälteste. Kurz vor seinem Dienstantritt hatte Webert als Oberst noch im Ministerium ein Positionspapier zur künftigen Ausrichtung des Geoinformationsdienstes mit 34 Handlungsfeldern erarbeitet. Diese sollen in den nächsten zehn Jahren umgesetzt werden. Klarer Schwerpunkt ist die Verbesserung der Digitalisierungsfähigkeit des Geo-Dienstes.

Das ZGeoBw stellt den Organisationsbereichen die benötigten Geoinformationen zur Verfügung. Diese werden so immer mit den aktuellsten Produkten – wie zum Beispiel Wetterberatungen, Kartenmaterial oder Vogelschlagvorhersagen – versorgt.

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