Dynamischer digitalisieren

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NRWs Digitalisierungsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart stellt die Vorzüge der Digitalen Agenda seines Landes im aktuellen Podcast vor. (Foto: BS/Giessen)

Dynamik, Effizienz und Durchblick – diese Faktoren gelten als Treiber der Digitalisierung. Doch die Öffentliche Verwaltung tut sich schwer, Innovationen voranzubringen. NRWs Digitalisierungsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart (FDP) verrät im Behörden Spiegel-Podcast Public Sector Insider Wege zu einer guten Digitalen Agenda, die sich dem digitalen Wandel stetig anpasst. Der Kommentar betrachtet den Fachkräftemangel im Öffentlichen Dienst, die Recherche wendet sich dem Zulagenwesen im Besoldungsrecht des Bundes zu.

Die im April letzten Jahres verabschiedete Digitalstrategie NRWs solle den Weg zu einer dynamischeren Digitalisierung ebnen, so Pinkwart. In einem intensiven Prozess habe man die Digitale Agenda selbst entwickelt und gemeinsam mit erfahrenen Playern an ihr gefeilt. So seien in den Planungsprozess die Landesregierung, die Landesministerien sowie Stakeholder aus NRW eingebunden gewesen. Um die Formulierung der Digitalstrategie transparenter zu gestalten, wurden die Bürger online beteiligt und aufgefordert, ihre Ideen einzubringen.

Reflexhandlungen vermeiden

Personalmangel aller Orten – das beschreibt das Charakteristikum des derzeitigen Arbeitsmarktes ziemlich genau. Auch im Öffentlichen Dienst (ÖD) werden talentierte Köpfe Hände ringend gesucht. Doch die Lage gestaltet sich kompliziert, da mehr Personal nicht immer bessere Arbeit verspricht und ein Drittel der Beschäftigten des ÖD aus Altersgründen bald schon ausscheiden wird. Doch gibt es Möglichkeiten, auch mit weniger Mitarbeiter erfolgreich zu sein? Der Public Sector Insider kommentiert die angespannte Situation und rät, mehr auf Künstliche Intelligenz und Automatisierung, zum Beispiel in der Finanzverwaltung und im Steuerwesen, zu setzen.

Tief im Dschungel

Wer sich mit dem Zulagenwesen im Besoldungsrecht des Bundes auseinandersetzt, wähnt sich in einem Urwald aus Regularien und Vorgaben. Fehleranfällig und zu komplex sei es, moniert der Bundesrechnungshof. Über 400 Millionen Euro wurden für Verwaltungsakte ausgegeben. Auch hier verkompliziert der Fachkräftemangel die Situation. Profis müssten her, um das unwirtliche Terrain des Zulagenwesens schneller, sicherer und besser zu durchqueren. Wie das gelingen kann, wird in der aktuellen Folge recherchiert.

Behördenwissen zum Reinhören

Der Public Sector Insider erscheint jeden Dienstagmittag. Zu finden ist er auf der Webseite des Behörden Spiegel. Dort steht er zum Download bereit (https://www.behoerden-spiegel.de/podcast/) und ist auch auf den gängigen Streamingdiensten wie u.a. Apple, Spotify, Deezer und podcast.de erhältlich. Mit rund 20 Hörminuten ist er genau das richtige Format, um zwischen zwei Meetings oder in der Mittagspause News aus dem Public Sector zu erfahren.

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