Erste Sitzung des Digitalrats des Verteidigungsministeriums

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Martin Kaloudis, BWI-CEO, bei der ersten Sitzung des Digitalrates des BMVg (Foto: Bundeswehr, Jonas Weber)

Ende des vergangenen Jahres trat der Digitalrat des Verteidigungsministeriums zu seiner ersten Sitzung zusammen. Das Gremium berät die Bundeswehr bei ihrer digitalen Transformation.

Martin Kaloudis, Chief Executive Officer (CEO) und Vorsitzender der Geschäftsführung der BWI GmbH, gehört dem Digitalrat an. Er stellte dem Gremium aus Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und dem Ministerium zwei Projekte vor, die nach der Empfehlung des Digitalrats als sogenannte “Schnellboote” unter Federführung der BWI fortgesetzt werden sollen.

Das erste “Schnellboot”-Projekt soll routinierte Arbeitsabläufe durch “Robotic Process Automation” (RPA) effektiver und nachhaltiger gestalten. Mittels Prozessautomatisierung können Mitarbeiter von administrativen und manuellen Eingabetätigkeiten entlastet werden, um ihre Arbeitskraft stärker auf ihre eigentlichen Herausforderungen fokussieren zu können. Im Luftfahrtamt der Bundeswehr (LufABw) etwa wird RPA bereits durch die BWI betrieben und bei der Vergabe von Fallschirmsprung-Lizenzen eingesetzt. Mit dem zweiten “Schnellboot” soll Digitalisierung die angestrebte Klimaneutralität der Bundesregierung unterstützen. Hier könnten z.B. virtuelle Konferenzräume einen entsprechenden Beitrag leisten.

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