Effektiver Schutz vor Emotet und Co.

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Das Sonderseminar der Cyber Akademie, Effektiver Schutz vor Emotet und Co., findet in Frankfurt am Main am 26. März 2020 statt. (Foto: Yuri Samoilov, CC BY 2.0, www.flickr.com)

Ende 2019 bis Anfang 2020 meldeten mehrere Stadtverwaltungen, Bildungseinrichtungen, Gerichte und auch der Bund einen Netzwerkbefall durch den Emotet-Trojaner oder andere Schadsoftware. Bürgeranfragen konnten nicht bearbeitet werden, Prüfungssekretariate waren außer Gefecht gesetzt, und der Mailverkehr kam zum Erliegen. Teilweise dauern die Aufräumarbeiten noch an. Mit einem Sonderseminar richtet sich die Cyber Akademie an alle IT-Mitarbeitende des öffentlichen und privaten Sektors, um einer weiteren Ausbreitung vorzubeugen.

Emotet verbreitet sich durch höchst authentisch gestaltete Phishing-Mails, die selbst von IT-kundigen MitarbeiterInnen nicht als solche identifiziert werden (mehr dazu auf Seite 2). Es braucht entsprechend weitgreifende Vorkehrungen, um die eigenen Netzwerke zu schützen. Doch steht das generelle Blockieren von Mailanhängen und Links im Verhältnis zu einer effizienten internen sowie externen Kommunikation? Welche Anpassungen in Verzeichnisdiensten wie Active Directory müssen ergriffen werden? Und wie kann der Risikofaktor Mensch möglichst geringgehalten werden?

In dem halbtägigen Sonderseminar vermitteln Experten aus der ersten Reihe – u. a. der IT-Sicherheitsbeauftragte der Stadt Frankfurt am Main – anhand praktischer Beispiele und Live-Hacking-Demonstration das notwendige Wissen zur aktuellen Bedrohungslage sowie technische und organisatorische Schutzmaßnahmen. Im Austausch mit den Teilnehmenden und den Dozenten können zudem Best Practices erörtert werden.

Mehr Informationen zum Sonderseminar findet man hier.

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