Fusion zwischen regio iT aus Aachen und civitec Siegburg

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Im Bild (v.l.n.r.): Klaus Pipke (Verbandsvorsteher des civitec), Dieter Ludwigs (Geschäftsführer der regio iT), Marcel Philipp (Oberbürgermeister der Stadt Aachen), Dr. Christian Becker (Vors. der regio iT-Gesellschafterversammlung), Dieter Rehfeld (Vors. der regio iT-Geschäftsführung), Thomas Neukirch (Geschäftsführer des civitec), Michael Servos (Vors. des regio iT-Aufsichtsrates). (Foto: regio IT)

Die regio iT GmbH mit Sitz in Aachen und der civitec Zweckverband Kommunale Informationsverarbeitung Siegburg fusionierten zum 01. Januar 2020, das neue Unternehmen firmiert unter dem im Markt etablierten Namen regio iT. Als nun größter kommunaler IT-Dienstleister in Nordrhein-Westfalen betreut die regio iT künftig mehr als 14 Millionen Einwohner in NRW direkt und indirekt mit Services.

Die neue regio iT beschäftigt rund 630 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, am Unternehmenssitz in Aachen, in den Niederlassungen in Siegburg und Gütersloh sowie in vier weiteren Geschäftsstellen. Für 2020 wird ein Umsatz von ca. 100 Mio. Euro angestrebt. Die Unternehmensspitze bleibt erhalten, mit Dieter Rehfeld als Vorsitzendem der Geschäftsführung und Dieter Ludwigs als Geschäftsführer der neuen regio iT. Für den civitec wird Thomas Neukirch neues Mitglied der regio iT-Geschäftsleitung.

Partner der Digitalisierung

“Als Partner der Digitalisierung gestalten wir mit unserer IT die Städte und Kommunen in NRW aktiv –im Kontext der bürgernahen Verwaltung ebenso wie bei Energie und Mobilität. Das kann man nur erfolgreich, wenn man als Dienstleister leistungsfähig ist und dies auch bleibt. Diese Leistungsfähigkeit wollen wir nun gemeinsam fortschreiben und weiter ausbauen”, beschreibt Klaus Pipke, civitec-Verbandsvorsteher und Bürgermeister in Hennef, die Motivation zum Zusammenschluss.

“Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen wir innovationsfähig und somit attraktiv bleiben, an allen Standorten in NRW. Im zunehmenden Kampf um die besten Köpfe im Markt ist dies ein entscheidender Erfolgsfaktor”, so der Vorsitzende der regio iT-Geschäftsführung, Dieter Rehfeld. Durch die Fusion profitiere man auch im Bereich der Personalgewinnung und -entwicklung deutlich von Synergieeffekten, ist Dieter Rehfeld überzeugt.

Mit den Themen mitwachsen

regio iT-Geschäftsführer Dieter Ludwigs zu den Verbundvorteilen für die Kunden: “Themen wie Datensicherheit, Datenschutz und Datenqualität erfahren eine wachsende Bedeutung –hier müssen wir mitwachsen. Und dabei fortlaufend eine gute Qualität unserer IT-Dienstleistungen sicherstellen.” Rund 44.000 Clients, das heißt: PC-Arbeitsplätze, wird die neue regio iT künftig betreuen, einen Rechenzentrumsbetrieb mit 3.174 Terabyte Speicherkapazität betreiben und IT-Dienstleistungen für rund 270 Schulen und Schulverwaltungen bereitstellen –da lassen sich mit Skaleneffekte die Kosten für die Kunden deutlich reduzieren.

“Für unsere Kunden verbessert sich das Angebot deutlich. Sie haben eine breitere Auswahl, können aber weiterhin sicher sein, dass die Lösungen ganz auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind”, so Thomas Neukirch, bisheriger Geschäftsführer des civitec und neues Mitglied der regio iT-Geschäftsleitung. Auch betont er, dass die Idee zur Fusion aus einer Position der Stärke heraus geboren ist: “Beide Unternehmen sind wirtschaftlich erfolgreich. Durch den Zusammenschluss spannen wir ein starkes Band der IT quer durch NRW”.

Vorbildcharakter

Aktuell ist die Landschaft der kommunalen Rechenzentren in NRW von Zersplitterung geprägt: Im Bundesland mit 427 kommunalen Gebietskörperschaften gibt es über 30 kommunale Rechenzentren und IT-Dienstleister. Die Fusion von regio iT und civitec hat daher durchaus Vorbildcharakter, der auch von der zuständigen Bezirksregierung Köln begrüßt wird.

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