Neues Streifenboot

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In Nordrhein-Westfalen hat die Wasserschutzpolizei ein zusätzliches Streifenboot für den Rhein erhalten. (Foto: BS/zeesenboot, CC BY 2.0, www.flickr.com)

Die nordrhein-westfälische Wasserschutzpolizei hat ein neues Rheinstreifenboot erhalten. Die “WSP 12” ist 17 Meter lang und verfügt über zwei Motoren mit einer Leistung von 660 kW. Die Anschaffungskosten belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro.

Das Boot, das von der Duisburger Polizeipräsidentin Dr. Elke Bartels getauft wurde, erreicht im stillen Wasser bis zu 50 Stundenkilometer und hat einen Tiefgang von 1,10 Meter. Neben dem neuen sind derzeit auf dem Rhein elf weitere Boote der Direktion Wasserschutzpolizei des Polizeipräsidiums Duisburg im Einsatz. Hinzu kommt die “WSP 1”. Sie wird unter anderem als Schulungsboot zu Ausbildungszwecken sowie als “schwimmende Befehlsstelle” bei besonderen Einsatzlagen genutzt. Die 275 Beamten der Wasserschutzpolizei kommen pro Jahr auf etwa 14.000 Einsätze. Sie überwachen jährlich etwa 230.000 Schiffsbewegungen auf den etwa 900 Kilometern schiffbaren Wasserstraßen Nordrhein-Westfalens.

Innenminister Herbert Reul (CDU) sagte zu der Neuanschaffung: “Wer auf der wichtigsten Wasserstraße Europas für Sicherheit sorgt, muss gut ausgestattet sein. Der Rhein ist unser Tor zur Welt.”

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