Perspektiven Wehrtechnik 2020

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Sagte, wo es bei der Ausrüstung langgeht: Vizeadmiral Carsten Stawitzki. (Foto: Bs/Portugall)

“Die Bundeswehr muss modernisiert und ins digitale Zeitalter geführt werden!” Das sagte gestern Vizeadmiral Carsten Stawitzki, Abteilungsleiter Ausrüstung im BMVg, im Rahmen der Jahresauftaktveranstaltung “Perspektiven Wehrtechnik 2020” der DWT in Bonn. Dies sei nicht ins Belieben des Verteidigungsministeriums oder des nachgeordneten Bereichs gestellt. Vielmehr erfülle die Bundeswehr den Verfassungsauftrag aus Art. 87 a Grundgesetz, wonach der Bund “Streitkräfte zur Verteidigung” aufstellt.

Immerhin könne das BAAINBw für die NATO-Speerspitze “Very High Readiness Joint Task Force” (VJTF) 2023 Ausrüstung im Wert von 6,2 Milliarden Euro unter Vertrag nehmen, so der Admiral. In diesem Zusammenhang ergänzte Generalleutnant Markus Laubenthal, Abteilungsleiter Führung Streitkräfte im BMVg: “Die VJTF 2019 ist kein Modell für die Zukunft.” Damals hätten die deutschen Soldaten ihre Ausrüstung mehr oder weniger aus der ganzen Bundeswehr zusammentragen müssen. Was fehlte, waren zum Beispiel Nachtsichtgeräte.

Bereits im kommenden Jahr solle die VJTF-Ausbildung beginnen. Bei der VJTF 2023 wolle Deutschland dann durchaus “mehr Führung einbringen”, so General Laubenthal. Dafür aber müsse die Bundeswehr weg von der “Just in time”-Logistik und zurück zur Bevorratung, wie sie während des Kalten Krieges existierte.

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