Potsdam offline

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Wegen einer Cyber-Attacke ist die Verwaltung der Landeshauptstadt Potsdam (hier Schloss Sanscoussi, Symbolbild) aus Sicherheitsgründen offline. (Foto: Neufal54, pixabay.com)

Die Landeshauptstadt Potsdam hat aktuell die Internetverbindung der Verwaltung abgeschaltet und ist daher nicht mehr per E-Mail erreichbar.

“Wir haben unsere Systeme aus Sicherheitsgründen offline gestellt, weil wir von einer illegalen Cyberattacke ausgehen müssen”, erklärte Oberbürgermeister Mike Schubert. Man arbeite mit Hochdruck daran, dass die betroffenen Systeme der Verwaltung baldmöglichst wieder eingeschaltet würden. Bis dahin bittet er um Geduld bei allen Anliegen, die die Bürgerserviceeinrichtungen betreffen.

Die Landeshauptstadt teilte mit, dass in den vergangenen 48 Stunden in zentralen Netzzugängen der Landeshauptstadt zahlreiche Ungereimtheiten festgestellt worden seien. Hintergrund sei eine Schwachstelle im System eines externen Anbieters, worüber versucht werde, von extern unautorisiert Daten der Landeshauptstadt abzurufen oder Schadsoftware zu installieren. Um den Schaden zu analysieren und um die Sicherheit der Daten zu gewährleisten seien externe IT-Sicherheitsfirmen und IT-Forensiker beauftragt, die IT-Spezialisten der Verwaltung bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Man habe Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt und die für IT-Sicherheit und Datenschutz verantwortlichen Landesstellen informiert.

Durch das Abschalten der Netzwerkverbindungen kann die Verwaltung derzeit keine E-Mails senden oder empfangen. Auch sämtliche Verfahrenssoftware kann aktuell nur eingeschränkt genutzt werden. Insbesondere Anträge von Personalausweisen und Reisepässen bzw. An- und Ummeldungen sind derzeit nicht möglich. Die Telefone sind davon nicht betroffen.

Aktuelle Informationen zum Stand der Arbeiten kommuniziert die Landeshauptstadt über www.potsdam.de sowie auf Twitter www.twitter.com/lh_potsdam.

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