Bundesbeschäftigte sollen möglichst Zug fahren

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Wenn es nach der Regierung geht, bestreiten die Mitarbeiter des Bundes ihre Dienstreisen künftig mit der Bahn, um das Klima zu schonen. (Foto: BS/holzijue/www.pixabay.com)

Die Bundesregierung reformiert das Bundesreisekostengesetz im Sinne der Umwelt. Anhand der neuen Bestimmungen aus dem Papier können Beschäftigte des Bundes für ihre Dienstreisen ab sofort immer die Bahn nutzen, auch wenn die Reise dadurch teurer wird als mit dem Flugzeug.

Mit der neuen Maßnahme sollen Beschäftigte des Bundes dabei unterstützt werden, einen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Möglichkeit, CO2-Emissionen aus Flügen einzusparen, auch wenn die Bahnfahrt teurer ist, ist Teil des Klimaschutzprogramms der Bundesregierung.

Mit einem Rundschreiben aus der letzten Woche greift die Bundesregierung einer geplanten gesetzlichen Änderung des Bundesreisekostengesetzes vor. Mit der Reform werden Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit bei der Wahl des Reisemittels berücksichtigt. Somit sollen neben dem Preis auch ein möglichst geringer CO2-Ausstoß bzw., wenn machbar, eine CO2-neutrale Reise in die Rechnung eingezogen werden.

Die neue Regelung für die Bundesbeschäftigten ist auf freiwilliger Basis angelegt und gilt für alle Reisen innerhalb Deutschlands, im grenznahen Raum und in gut angebundene europäische Großstädte wie Brüssel oder Paris.

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