Vorschläge für Klimaschutzkonzept

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Die Karlsruher Bevölkerung wünscht sich unter anderem einen Ausbau des ÖPNV. (Foto: connie_sf, Die Karlsruher Bevölkerung wünscht sich unter anderem einen Ausbau des ÖPNV. (Foto: connie_sf, pixabay.com)

Karlsruhe hat eine umfangreiche Bürgerbeteiligung gestartet, um das Klimaschutzkonzept 2030 der Stadt fortzuschreiben. Über 1.000 Vorschläge haben die Bürgerinnen und Bürger online eingereicht. Diese werden nun ausgewertet und in den Maßnahmenkatalog eingearbeitet.

In den fünf Bereichen “Wärme und Strom”, “Bauen und Sanieren”, “Wirtschaft”, “Mobilität” und “Übergreifendes” konnte die Bevölkerung auf dem städtischen Online-Beteiligungsportal Vorschläge zur Verbesserung des Klimaschutzes machen. Unter diesen fanden sich beispielsweise eine dauerhafte Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn A5 bei Karlsruhe, für Neubaugebiete keine Waldflächen mehr zu roden oder die vollständige Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf energieeffizientere LED-Lampen. Am häufigsten kamen die Vorschläge aus den Bereichen Wärme und Mobilität. Hier etwa die Forderung nach einer möglichst schnellen Installation von Solarthermie und Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden oder nach einem weiteren Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Ebenfalls wurde der Wunsch nach verbesserten Speichermöglichkeiten für Strom aus nachhaltigen Energiequellen laut.

“Es waren fast ausschließlich sachliche Beiträge. Das zeigt uns deutlich, dass der Klimaschutz ernst genommen wird”, so Dirk Vogeley, Geschäftsführer der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK), die für die Auswertung des Bürgerbeteiligungsprozesses zuständig ist. Bis 2050 soll die gesamte Stadt klimaneutral sein, die Stadtverwaltung schon ab 2040. Bereits bis 2030 sollen die Treibhausgasemissionen um 58 Prozent gegenüber dem Wert des Jahres 2010 reduziert werden.

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