61. Bericht des Wehrbeauftragten vorgestellt

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Der Wehrbeauftragte übergibt dem Bundestagspräsidenten Dr. Wolfgang Schäuble den neuen Bericht seines Amtes. (Foto: BS/Deutscher Bundestag, Achim Melde)

Gestern hat der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Dr. Hans-Peter Bartels, den neuen Jahresbericht vorgestellt. “Die angekündigten Trendwenden für mehr Personal und Material lassen auf sich warten”, sagte er aus diesem Anlass. Das dafür notwendige Geld fehle nicht, aber die erforderlichen Prozesse und Strukturen müssten angepasst werden. Es fehle eine innere Reform weg von der Zentralisierung. Immerhin: “Unter Anspannung aller Kräfte ist die Bundeswehr in der Lage, ihren Auslandsverpflichtungen nachzukommen”, so Dr. Bartels.

Der Bericht selbst resümiert wie folgt: Mehr als 20.000 Dienstposten oberhalb der Mannschaftsebene seien nicht besetzt – wie bisher. Zur Materiallage habe das Verteidigungsministerium selbst gemeldet, dass es bisher nicht gelungen sei, “die materielle Einsatzbereitschaft der Hauptwaffensysteme deutlich zu verbessern.” Und zum Thema “Überorganisation” habe das Marinefliegerkommando in seinen vorbereitenden Unterlagen für einen Truppenbesuch des Wehrbeauftragten vermerkt: “Die zunehmende Bürokratisierung in allen Bereichen schränkt die operative Flexibilität immer weiter ein.”

Der Bericht kann HIER nachgelesen werden.

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