Kollaborationsplattform für die Bundeswehr

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Der Aufbau einer "Bundeswehr-gemeinsamen Kollaborationsplattform" soll erfolgen. (Foto: BS/Bundeswehr, Hebbel, Twardy, Alpers, Bienert)

In den kommenden vier Jahren wird die BWI GmbH für die Bundeswehr innerhalb des Projekts “Groupware Bw” eine Kollaborationsplattform für 190.000 Nutzer aufbauen. Ende letzten Jahres schlossen beide Seiten den entsprechenden Vertrag für das gemeinsame Vorhaben.

Über diese “Bundeswehr-gemeinsame Kollaborationsplattform – Groupware Bw”, so der offizielle Projekttitel – sollen zivile und militärische Angehörige künftig Daten austauschen, kommunizieren und in Echtzeit zusammenarbeiten können. Und das vom Grundbetrieb bis zu Einsätzen und Übungen. Die neue Lösung soll dazu beitragen, Medienbrüche zu reduzieren und Prozesse zu vereinfachen.

Darüber hinaus wird die neue Kollaborationsplattform aktuell in der Bundeswehr existierende Applikationen zu einer “Tool”- und Prozesslandschaft harmonisieren. Das Projekt “Groupware Bw” bildet mit seinen Basisdiensten die IT-Plattform für die Entwicklung, Migration und Nutzung weiterer Fachapplikationen beziehungsweise bestehender IT-Services. Beispielhaft seien hier das Zentrale Regelungsmanagementsystem (ZRMS), das Dokumentenmanagementsystem der Bundeswehr (DokMBw), die sichere und rechtsverbindliche E-Mail-Kommunikation über “De-Mail” und E-Scannen genannt.

Mit der Einführung von Standardlösungen, die sowohl ressortübergreifend im Bund als auch bei der NATO etabliert sind, soll die neue Plattform auch die Zusammenarbeit mit strategischen Partnern erleichtern. Begleitet wird die technische Einführung von einem im Organisationsbereich Cyber- und Informationsraum (CIR) der Bundeswehr neu gegründeten Kompetenzzentrum.

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