Berliner Beteiligungsunternehmen 2018 mit Rekordinvestitionen

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Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) erzielten laut Beteiligungsbericht im Geschäftsjahr 2018 ein Plus von 13,2 Millionen Euro. (Foto: emkanicepic, pixabay.com)

Die Beteiligungsunternehmen des Landes Berlin haben das Geschäftsjahr 2018 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Darüber hinaus haben die Investitionen ein Rekordniveau erreicht, wie aus dem von Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz vorgelegten und vom Senat beschlossenen Beteiligungsbericht 2019 hervorgeht.

“Mit einem Gesamtüberschuss von 654 Millionen Euro verbesserten die Gesellschaften das gute Ergebnis des Vorjahres noch einmal deutlich”, wie Kollatz berichtet. “Die Investitionsleistung über alle Unternehmen wurde im Jahr 2018 auf mehr als 3,2 Milliarden Euro gesteigert und liegt damit 30 Prozent über dem Vorjahresniveau. Im Jahr 2015 beliefen sich die Investitionen auf ein Volumen von 2 Milliarden Euro.“ Berlin hat 54 Beteiligungsunternehmen, davon erzielten 44 im Geschäftsjahr 2018 ein positives oder ausgeglichenes Ergebnis. Im Vorjahr waren das noch fünf mehr. Zehn Unternehmen wiesen negative Zahlen aus; drei mehr als im Vorjahr.

Besonders in den Bereichen Wohnungsbau und Verkehrsinfrastruktur wurde am stärksten investiert. Kollatz betont: “Der Anteil der städtischen Wohnungsbaugesellschaften an den Investitionen machte mit 1,6 Milliarden Euro die Hälfte der Gesamtsumme aus. Dies zeigt den hohen Stellenwert von Wohnungsbau und Erwerb von Wohnungsportfolien durch die öffentliche Hand.”

Auch die Beteiligung von Frauen in den Aufsichtsräten der Beteiligungsunternehmen erreichte mit 55 Prozent einen neuen Höchststand. “Ihr Anteil an den Geschäftsleitungspositionen des Landes Berlin verblieb mit 41,7 Prozent auf hohem Niveau”, heißt es aus der Senatsverwaltung für Finanzen.

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