Vereinte Nationen waren von Cyber-Angriff betroffen

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Server der UNO-Standorte Genf und Wien (Foto) waren im Sommer angegriffen worden. (Foto: 995645, pixabay.com)

An den UN-Standorten in Genf und Wien hat es im letzten Sommer einen erheblichen IT-Sicherheitsvorfall gegeben. Das geht aus einem vertraulichen Dokument hervor, das der Nachrichtenplattform The New Humanitarian vorliegt. Dabei handelt es sich um einen ehemaligen UN-Informationsdienst.

Demnach sollen Dutzende Server von einem nicht näher bestimmenden Angriff betroffen gewesen sein. Nicht nur die Öffentlichkeit, auch der größte Teil der Mitarbeiter wurden im Dunkeln gehalten. Intern sei lediglich zur Änderung von Passwörtern aufgefordert worden.

Die UNO räumte den schweren Vorfall nach dem Bericht ein. Es seien keine sensiblen Daten abgezogen worden und alle Schäden seien inzwischen behoben, heißt es aus der Organisation. Der Tathergang konnte dem New Humanitarian zufolge aber nicht aufgeklärt werden.

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