Keine absolute Mehrheit

0
1032
Sind die Tage der SPD im Leipziger Rathaus bald gezählt? (Foto: Elias_Photography, pixabay.com)

Bei der Wahl des Oberbürgermeisters/ der Oberbürgermeisterin (OB) von Leipzig konnte keiner der Kandidaten im ersten Wahlgang die erforderliche absolute Mehrheit erreichen. Dennoch war für viele überraschend: Amtsinhaber Burkhard Jung (SPD) unterlag dem Herausforderer der CDU, Sebastian Gemkow. Der zweite Wahlgang findet am 1. März statt.

Jung, der auch Präsident des Deutschen Städtetags ist, erhielt 29,8 Prozent der Stimmen. Sein CDU-Herausforderer, Sachsens Wissenschaftsminister Gemkow, hat mit 31,6 Prozent der Stimmen die erste Runde der OB-Wahl gewonnen. Überraschend, denn: Seit drei Jahrzehnten ist das Leipziger Rathaus in der Hand der SPD, Jung ist seit 2006 OB. Das drittbeste Ergebnis erzielte mit 13,5 Prozent Franziska Riekewald von den Linken, vor der Grünen-Bewerberin Katharina Krefft mit 12,0 Prozent. Der AfD-Kandidat Christoph Neumann bekam 8,7 Prozent der Stimmen.

Marcus Viefeld von der FDP, Katharina Subat von Die Partei und Ute Elisabeth Gabelmann von der Piratenpartei landeten abgeschlagen auf den letzten Plätzen. Insgesamt lag die Wahlbeteiligung bei 49,1 Prozent. In Sachsen gibt es keine Stichwahl; alle Kandidaten können erneut antreten.

Ergebnis der Oberbürgermeister-Wahl in Leipzig

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here