BKA verfolgt Drei-Ebenen-Ansatz

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Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA), erläuterte den Drei-Ebenen-Ansatz seiner Behörde. (Foto: BS/Giessen)

Das Bundeskriminalamt (BKA) setzt bei der Bekämpfung von Rechtsextremismus auf einen Drei-Ebenen-Ansatz. Das berichtete der Präsident der Behörde, Holger Münch, auf dem Europäischen Polizeikongress.

Zum einen verfolge das BKA einen personenbezogenen Ansatz. Dazu solle die Gefährderbewertung aus dem Bereich des Islamismus auf den Rechtsextremismus übertragen werden. Zum anderen gehe es um die bessere Identifizierung von rechtsextremistischen Netzwerken. Hierfür solle es künftig auch stärkere Strukturermittlungen durch das BKA geben. Des Weiteren soll laut Münch die Hasskriminalität im digitalen Raum stärker bekämpft werden. Hierzu wird es im BKA eine Zentralstelle zur Meldung extremistischer und strafrechtlich relevanter Inhalte in Sozialen Medien geben. Die entsprechende Projektgruppe sei bereits eingerichtet, sagte Münch. Ein Pilot soll Anfang kommenden Jahres starten.

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