Polizisten statt Data Scientists

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Präsentierten nutzerfreundliche Analyse-Tools, damit Ermittler sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können: Leendert Kollmer (l.) und Dirk Möller (SAS). (Foto: BS/Giessen)

Seit Jahren zeichnet sich ein Paradigmenwechsel in der Ermittlungsarbeit ab. Immer mehr Indizien und Beweise liegen digital vor. Die Menge der relevanten Daten ist schon heute in vielen Fällen so hoch, dass eine umfängliche Auswertung durch einzelne Beamte nicht möglich ist.

Fallakten, Meldedaten, PCs und Smartphones, Datenspeicher, Accounts bei Internet-Diensten, Videos, Fotos und Dokumente. Ermittler müssen zahlreichen Quellen digitaler Daten bei ihrer Arbeit berücksichtigen. Herausforderung ist es nicht nur, diese zu sammeln, sondern sie so aufzubereiten und zu verknüpfen, dass die richtigen Schlüsse daraus gezogen werden. Massen unstrukturierter Daten müssten zunächst bereinigt und in eine strukturierte Form gebracht werden, erklärten Dirk Möller, Senior Manager Sales Public bei SAS. Dann können Analyse Tools damit weiterarbeiten, um die richtigen Verknüpfungen zu ziehen. Vorausgesetzt, die Beamten sind dazu im Stande. “Anspruch darf nicht sein, dass die Polizisten sich in Zeiten von Big Data zu Data Scientists entwickeln müssen”, so Möller. “Vielmehr müssen wir Tools liefern, mit denen die Beamten problemlos arbeiten können.”

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