“Zukunftspreis Polizeiarbeit” verliehen

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Die sechs Geehrten des diesjährigen "Zukunftspreises Polizeiarbeit" können sich über Preisgelder freuen. (Foto: BS/Giessen)

Mit dem “Zukunftspreis Polizeiarbeit” wurden insgesamt sechs Arbeiten von Absolventen der Fachhochschulbereiche Polizei und Sicherheitsmanagement sowie Universitäten mit Preisgeldern in Höhe von 5.000 Euro prämiert. Auf dem Europäischen Polizeikongress des Behörden Spiegel in Berlin wurde damit auch die Exzellenz der polizeilichen Ausbildung – sowohl im Bachelor- als auch im Masterbereich  – gewürdigt.

Es wurden jeweils drei Bachelor- und drei Masterarbeiten prämiert. Die Auszeichnungen wurden von den Innenministern Nordrhein-Westfalens und Brandenburgs, Herbert Reul und Michael Stübgen (beide CDU), übergeben. Den ersten Platz bei den Masterarbeiten errang Axel Wellekötter mit seiner an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen verfassten Ausarbeitung zur zielgerichteten Online-Analyse von Netzwerkdatenverkehr. Er erhielt ein Preisgeld von 1.500 Euro. Auf Platz zwei in dieser Kategorie (Preisgeld: 1.000 Euro) kam Daniel Haake. Er setzte sich mit der Prognose von Wohnungseinbrüchen mithilfe von Macine-Learning-Algorithmen auseinander. 700 Euro erhielt zudem Maika Nordmeyer für ihre Masterarbeit “Blackout – Erfolgskritische Faktoren für die polizeiliche Handlungsfähigkeit.”

Auch Bachelorabsolventen geehrt

Im Bereich der Bachelorarbeiten kam Duresa Miftari auf Platz eins. Sie erhält 1.000 Euro für ihre Ausarbeitung zum Thema “Sprachassistenzsysteme als neuer polizeilicher Ermittlungsansatz”. Alexander Schiele landete auf Platz zwei (Preisgeld: 700 Euro). Er setzte sich mit sozialer Netzwerkanalyse und der Rolle von Brokern in Terrorzellen auseinander. Mit der Europäisierung der Inneren Sicherheit auf polizeilicher Ebene und einer eventuellen Weiterentwicklung von Europol hin zu einem europäischen FBI beschäftigte sich Henrike Lübbers. Sie setzte sich kritisch mit dem Terminus “europäisches FBI” auseinander und befasste sich mit der Möglichkeit der Etablierung von potenziellen weiteren Befugnissen. Lübbers erhielt ein Preisgeld in Höhe von 300 Euro.

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