Enge Zusammenarbeit zwischen BOS und Wirtschaft

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Das Panel aus Wirtschaft und Behörden stellten Probleme und Lösungen für die Digitalisierung vor. (Foto: BS/Giessen)

Die Digitalisierung hat für die Behörden mit Sicherheitsaufgaben (BOS) zwei Seiten. Zum einen könne man eine komplett neue Art des Sicherheitsmanagements betreiben und es eröffnen sich neue Wege bei der Verfolgung von Straftaten. Gleichzeitig bedeute die Transformation auch, dass neue Aufgaben hinzukommen. Die Herausforderung der Digitalisierung könne aber von den Behörden nicht allein gestemmt werden, sondern könne nur im Verbund mit der Wirtschaft bewältigt werden.

Die Vertreter der BOS betonten auf dem Europäischen Polizeikongress, dass die Digitalisierung zurzeit vor allem technikgetrieben sei. Viele Anwendungen, Prozessoptimierungen und Hardware-Erneuerungen, setze der Markt den Behörden vor. Jedoch müsse vielmehr auf die Forderungen der fachlichen Mitarbeiter eingegangen werden. Zudem müsse auch immer der Anwender bei der Entwicklung neuer Technik im Fokus stehen.

An technischen Lösungsvorschlägen, wie sicheren Fernzugriff auf Daten, eine individualisierte Digitalisierungsplattform und eine 3D-Darstellung von Tatorten, mangelt es von Seiten der Wirtschaft nicht. Man sei an einem engen Dialog mit den Behörden interessiert. Doch egal für welche technische Lösung die BOS sich entscheiden, man solle nur von dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zugelassene Technik nutzen, lautete der Appell von den Teilnehmern.

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