Gewaltschutzprogramm im Öffentlichen Dienst

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Das Bayerische Finanzministerium und der Bayerische Beamtenbund sagen: "NE!N zur Gewalt gegen Beschäftigte im Öffentlichen Dienst!" (Foto: Tumisu, pixabay.com)

Das Bayerische Staatsministerium der Finanzen und für Heimat und der Bayerische Beamtenbund (BBB) haben ein gemeinsames Projekt unter dem Motto “NE!N zur Gewalt gegen Beschäftigte im Öffentlichen Dienst!” ins Leben gerufen. Ziel ist die Erarbeitung eines Programms, das den Beschäftigten im Öffentlichen Dienst Sicherheit gibt und Handlungsoptionen bei Übergriffen gegen sie aufzeigt.

Zum Start des Projekts betont BBB-Chef Rolf Habermann: “Wir schauen genau hin – und nicht weg. Wir wollen Gewalt identifizieren, wo sie sich zeigt – in physischer oder psychischer Form. Und wir wollen ihr Einhalt gebieten.” Arbeitsgruppen sollen dazu das Thema aus verschiedenen Richtungen beleuchten: Vermeidung, Prävention und der Umgang mit den Erscheinungsformen von Gewalt sollen ebenso aufgearbeitet werden wie spezielle Einzelmaßnahmen, beispielsweise Schulungen, Unterstützung und Schutz im konkreten Arbeitsumfeld. Am Ende soll ein umfassendes Gesamtprogramm über alle Verwaltungsbereiche hinweg geschaffen werden. “Es geht darum, die Betroffenen bestmöglich zu entlasten”, verdeutlicht Habermann.

Finanz- und Heimatminister Albert Füracker ergänzt: “Wir tolerieren keine Art von Gewalt gegen unsere Beschäftigten im Öffentlichen Dienst. Gleichzeitig wollen wir im Sinne von Prävention und Vorsorge alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch auf schwierige Situationen mit gewalttätigen Personen, die leider immer wieder auftreten, optimal vorbereiten. Dafür ist das kommende gemeinsame Programm mit dem BBB ein guter und wichtiger Schritt.”

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