Höhere Sätze in Sachsen-Anhalt

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In Sachsen-Anhalt erhalten Freiwillige Feuerwehrleute in Zukunft aller Voraussicht nach höhere Aufwandsentschädigungen. (Foto: BS/E. Kopp, www.pixelio.de)

In Sachsen-Anhalt soll die Kommunalentschädigungsverordnung angepasst werden. In diesem Zusammenhang ist auch eine Erhöhung der dort festgelegten Höchstgrenzen für Aufwandsentschädigungen für Freiwillige Feuerwehrleute geplant. Die angepasste Verordnung soll Ende dieses Monats vom Magdeburger Innenministerium veröffentlicht werden.

Ziel ist es, dass keinem Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr angesichts der in den vergangenen Jahren massiv angestiegenen Einsatzbelastung auch weiterhin keine selbst zu tragenden Kosten verbleiben.

Ein Kreisbrandmeister soll in Sachsen-Anhalt künftig monatlich 500 statt wie bisher 426 Euro erhalten. Für seinen Stellvertreter sind 300 Euro (momentan 254 Euro) vorgesehen. Ein Gemeinde- oder Stadtwehrleiter soll in Zukunft 350 statt wie bislang 305 Euro erhalten. Auch Ortswehrleiter, Verbands- und Zugführer, Führer einer Einheit für besondere Einsätze, Jugendfeuerwehrwarte auf den unterschiedlichsten Ebenen sowie Gerätewarte und Verantwortliche für Kinderfeuerwehren sollen höhere Aufwandsentschädigungen erhalten. Zudem steht es den Kommunen frei, auch für weitere Aufgaben im Brandschutz Zahlungen zu leisten.

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