Kommunale Prävention auf dem Vormarsch

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Lobte die "Allianz Sichere Sächsische Kommunen": Landesinnenminister Prof. Dr. Roland Wöller (CDU). (Foto: BS/Feldmann)

In Sachsen setzen immer mehr Städte und Gemeinden im Rahmen ihrer Sicherheitskonzepte auf kommunale Prävention. Der Landespräventionsrat hat mittlerweile bereits 64 Städte zu Sicherheits- und Präventionsthemen beraten. Dies erfolgte unter dem Dach der “Allianz Sichere Sächsische Kommunen”.

Sie wurde vor einem Jahr gegründet. Darüber hinaus hat sich seither in 16 Kommunen ein Präventionsrat gebildet oder wurde reaktiviert. Ziel der “Allianz Sichere Sächsische Kommunen”, die mit acht Modellkommunen startete, ist es, mit Maßnahmen vor Ort die Sicherheitslage sowie das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken. Zu diesem Zweck werden für Städte und Gemeinden individuelle Präventionsstrategien auf lokaler Ebene entwickelt. Die Landesregierung stellt die Beratungsleistung sowie jährlich 1,3 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung.

Entgegengewirkt werden soll im Rahmen der Allianzprojekte unter anderem Sachbeschädigungen durch Graffitis, der Vermüllung des öffentlichen Raumes sowie Gewalthandlungen, Extremismus und Drogenmissbrauch.

Sachsens Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller (CDU) sagte: “Ich freue mich über die positive Bilanz nach einem Jahr “Allianz Sichere Sächsische Kommunen”. Sicherheit ist eine gemeinsame Aufgabe.” Kriminalität entstehe vor Ort, deshalb seien dort auch die besten Lösungen zu finden, so der Ressortchef.

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