Bebauungsplan für BSI-Neubau beschlossen

0
648
Bald in neuer Umgebung: Der Bebauungsplan spricht von einem repräsentativen Bürogebäude, das der exponierten Lage im Bundesviertel gerecht werden soll. (Foto: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik)

Im Rahmen seiner Sitzung vergangene Woche hat der Stadtrat der Bundesstadt Bonn die Weichen für den geplanten Neubau des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gelegt. Vorgesehen ist ein repräsentativer Bürokomplex zwischen Johanna-Kinkel-Straße, Ludwig-Erhard-Allee und Kennedyallee, der den gewachsenen Personalansprüchen des BSI Rechnung trägt.  

In Zeiten zunehmender digitaler Bedrohung kommt dem Thema Informationssicherheit ein immer höherer Stellenwert zu. Ebenso sieht man es auch beim Stadtrat der Bundesstadt Bonn. Dieser hatte in seiner Sitzung vergangene Woche den Bebauungsplan für einen Neubau des BSI als Satzung beschlossen. In diesem ist die Rede von einem repräsentativen Bürokomplex in exponierter Lage im Bundesviertel, genauer im Bereich zwischen Johanna-Kinkel-Straße, Ludwig-Erhard-Allee und Kennedyallee. Die Liegenschaft wird über drei Zufahrten verfügen, ebenso über eine Tiefgarage mit rund 600 Stellplätzen sowie 30 weiteren Parkmöglichkeiten im Außenbereich. Auch die gewachsenen personellen Ansprüche des BSI wurden im Plan berücksichtigt. So sollen die neuen Räumlichkeiten rund 1.050 Beschäftigten künftig Platz bieten. Als zentraler Dienstleister des Bundes wird die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) mit der weiteren baulichen Abwicklung betraut.

Wichtiger Schritt

Mit dem Beschluss des Bebauungsplanes sei man nun einen wichtigen Schritt in Richtung Neubau gegangen, kommentiert der Präsident des BSI, Arne Schönbohm, den Beschluss. Angesicht der zunehmenden Bedeutung der Informationssicherheit, die sich in den Mitarbeiterzahlen der Behörde spiegele, sei die bauliche Vergrößerung des BSI dringender denn je, betont Schönbohm und hebt gleichzeitig die Bedeutung des Standorts Bonn hervor: “Wir sind seit fast 30 Jahren eng mit dem Cyber-Sicherheitsstandort Bonn verbunden und bieten hier inzwischen über 1.000 attraktive Arbeitsplätze, Tendenz steigend. Ich bin zuversichtlich, dass wir uns in enger und guter Zusammenarbeit mit der BImA und der Stadt Bonn als Cyber-Sicherheitsbehörde des Bundes zukunftssicher in Bonn aufstellen können.” 

Der vollständige Bebauungsplan findet sich hier.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here