Hessen und Vodafone kooperieren beim Netzausbau

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Nur in Kooperation möglich: Ministerpräsident Volker Bouffier, Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus und der Chef von Vodafone Deutschland, Dr. Hannes Ametsreiter (Foto: Hessische Staatskanzlei)

Der Ausbau der digitalen Infrastruktur in Hessen schreitet voran. Zusätzlich zu den Maßnahmen der Gigabitstrategie soll nun auch das TV-Kabelnetz aufgerüstet werden. Dafür will das Bundesland künftig enger mit dem Telekommunikationsanbieter Vodafone zusammenarbeiten. Im Zuge des jüngst unterzeichneten Letters of Intent sollen bis zu zwei Millionen hessische Haushalte einen Highspeed-Anschluss noch bis Ende des Jahres erhalten.

Die hessische Landesregierung verfolge entschlossen das Ziel, bis 2025 flächendeckend gigabitfähige Infrastrukturen bereitzustellen, erklären Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier und Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus. Das ginge jedoch nicht allein, sondern nur gemeinsam und in Kooperation mit privaten Telekommunikationsunternehmen. Der nun unterzeichnete Letter of Intent mit Vodafone trage dazu bei, das digitale Hessen “zukunftsfest zu machen”, betont Bouffier.

Hauptaugenmerk der Kooperation gilt der Aufrüstung der TV-Kabelnetze. In Ergänzung zum Ausbau der Glasfaserleitungen will die hessische Landesregierung derart rund zwei Millionen Haushalte mit Surfgeschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit noch bis Ende des Jahres versorgen. Im Gegenzug verpflichtet sie sich, für stabile Rahmenbedingungen zu sorgen, u.a. durch die Bereitstellung finanzieller Mittel.  

Konsequenter Ausbau bis 2025

Doch schon jetzt befinde man sich in guter Ausgangslage, betont die Digitalministerin: “Fünf der zehn bundesweit bestversorgten Landkreise liegen in Hessen. Über 91 Prozent aller Haushalte in Hessen verfügen über Breitbandanschlüsse mit mindestens 50 Mbit/s, bereits drei von vier Haushalten sogar über 200 Mbit/s oder mehr.” Diesen Kurs wolle man konsequent weiter verfolgen, so dass eine flächendeckende Versorgung mit Anschlüssen in Gigabitgeschwindigkeit bis 2025 möglich werde. Zusätzlich zum privaten Ausbau der Telekommunikationsunternehmen stelle das Land bis Ende der Legislatur 270 Millionen Euro an Fördermitteln bereit, so Sinemus. 

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