Datenauswertung für die Sicherheit an Karneval

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Während Karneval sind in Rheinland-Pfalz rund 3.700 Polizisten im Einsatz. (Foto: Michael Gaida; pixabay.com)

Vor den zahlreichen Karnevalsveranstaltungen in Rheinland-Pfalz setzt die Polizei in Mainz erstmals auf eine Auswertung von polizeilichen Daten. Im Vorfeld sollen so potentielle Störer identifiziert und Aufenthalts- und Betretungsverbote ausgesprochen werden.

Bei der automatisierten Datenauswertung konnten dieses Jahr schon präventiv 68 Betretungsverbote für den Rosenmontagsumzug in Mainz verhängt werden. Grundlage waren dabei zuvor festgelegte Suchparameter, wie Rohheits- und Widerstandsdelikte mit einem konkreten Veranstaltungsbezug.

Flächendeckende Videoüberwachung

Im gesamten Bundesland ist der flächendeckende Einsatz von Bodycams geplant. Bei Veranstaltungen in Koblenz, Ludwigshafen und Mainz findet zu dem ein offener Einsatz von Videotechnik statt. In Mainz und Ludwigshafen sollen die Aufnahmen zusätzlich durch Drohnen unterstützt werden.

Die Technische Universität Kaiserslautern und die Hochschule der Polizei begleiten außerdem den Rosenmontagumzug in Mainz mit einer Feldstudie zu einem Forschungsprojekt über öffentliche Großveranstaltungen. Dabei soll das Gruppenverhalten untersucht werden, um besser Handlungsanleitungen zu erstellen.

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