Modellprojekte Smart Cities geht in zweite Staffel

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Gemeinsam zum digitalen Erfolg: Im Fokus der Modellprojekte Smart Cities liegen integrierte Digitalansätze, die für andere Kommunen nutzbar gemacht werden sollen. (Foto: Tumisu/pixabay.com)

Seit 2019 fördert das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) gemeinsam mit der KfW Modellprojekte zur Digitalisierung deutscher Städte. Nachdem im Juni vergangenen Jahres bereits Städte wie Ulm, Wolfsburg und Cottbus unterstützt wurden, stellt der Bundeshaushalt 2020 nun die Finanzmittel für die zweite Staffel bereit. Die Bewerbungsphase läuft noch bis 20. April.

Unter dem Motto “Gemeinwohl und Netzwerkstadt/Stadtnetzwerk” geht das BMI und KfW finanzierte Modellprojekte Smart Cities in die zweite Runde. Die Förderungen richtet sich an kommunale Gebietskörperschaften, Gemeindeverbände und andere Formen interkommunaler Zusammenarbeit. Gesucht werden Projekte, die dazu beitragen, die Qualitäten der europäischen Stadt ins digitale Zeitalter hineinzuführen. Dabei sollen die gewonnenen Erkenntnisse in die Breite getragen werden. Das Hauptgewicht der Modellprojekte liegt daher vor allem beim Wissenstransfer, wie Baustaatssekretärin Anne Katrin Bohle betont: “Bei den Modellprojekten Smart Cities kommt es uns ganz entscheidend auf den Austausch und die Vernetzung zwischen den Kommunen und den Transfer von erworbenem Wissen an. Ziel ist, voneinander zu lernen und gute Ansätze für andere nutzbar zu machen. Wir wollen, dass möglichst viele von den Erfahrungen Einzelner profitieren.”

Um gewonnene Erkenntnisse für andere Kommunen nutzbar zu machen, sind die Teilnehmer zum aktiven Austausch verpflichtet. Derart sollen Risiken frühzeitig erkannt, Chancen der und Strategien für die digitale Stadt in überregionale Lösungen umgegossen werden können. Dabei beläuft sich die Fördersumme auf 65 Prozent der laufenden Projektkosten, in begründeten Fällen werden bei Haushaltsnotlagen sogar bis zu 90 Prozent übernommen. Insgesamt steht ein Etat in Höhe von rund 150 Millionen Euro zur Verfügung.

Interessierte Kommunen können sich noch bis zum 20. April bewerben.

Weitere Informationen sowie Formalia zum Bewerbungsverfahren finden sich hier.

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