Neue Zentrale Servicestelle Berufsanerkennung

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Die neue Servicestelle soll ausländischen Fachkräften, die sich in Deutschland bewerben wollen, erste Orientierung bieten und die wichtigsten Fragen klären. (Foto: geralt, pixabay.com)

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU), Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Daniel Terzenbach, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, haben in Bonn die neue Zentrale Servicestelle Berufsanerkennung (ZSBA) eröffnet. Sie soll künftig bei der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse in Deutschland eine Lotsenfunktion für Bewerberinnen und Bewerber einnehmen.

Die Servicestelle soll insbesondere Fachkräfte bei der Bewerbung unterstützen, die sich noch im Ausland befinden und am Anfang ihrer Arbeitssuche in Deutschland stehen. Hilfestellung soll es etwa bei der Zusammenstellung der erforderlichen Unterlagen für die zuständige Anerkennungsstelle geben oder bei der Suche nach einem Arbeitgeber. Zudem soll dort über regionale Beratungs- und Qualifizierungsangebote informiert werden. Dadurch sollen zugleich die Anerkennungsstellen entlastet sowie die Verfahren beschleunigt werden. Die ZSBA wird für eine erste Phase von vier Jahren vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert und ist in der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit in Bonn angesiedelt.

Karliczek betont zur Eröffnung: “Wenn das Anerkennungsverfahren erfolgreich ist, nützt das nicht nur den Unternehmen, sondern bietet den Fachkräften auch eine dauerhafte Perspektive auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Mit der Einrichtung der Zentralen Servicestelle Berufsanerkennung leisten wir damit einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Fachkräftesicherung.”

Heil ergänzt: “Die Bundesagentur für Arbeit hat sich in der letzten Zeit viel stärker für die Fachkräftegewinnung aufgestellt. Das ist gut und nötig. Denn ohne ausländische Fachkräfte werden wir unseren Wohlstand in Deutschland nicht erhalten können. Wir brauchen die Menschen von außerhalb. Wir können nicht einfach nur auf sie warten, sondern wir müssen auch um sie werben.”

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