Belastbare Daten erst im Jahr 2022

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In Bezug auf die Digitalisierung der öffentlichen Auftragsvergabe, liegen der Bundesregierung bislang keine belastbaren Daten vor. Mit diesen wird erst für 2021 gerechnet. (Foto: roma1880, pixabay.com)

Bis für die öffentliche Auftragsvergabe aussagekräftige Daten zur Verfügung stehen, wird noch einige Zeit vergehen. Wie das Bundeswirtschaftsministerium in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP im Bundestag mitteilte, dauern die umfangreichen und komplexen Vorbereitungen noch an. Insbesondere mit Blick auf den Aufbau der IT-Infrastruktur könne mit der Datenerfassung erst im Laufe des Jahres 2020 begonnen werden, sodass erst für 2021 erste belastbare Daten erwartet werden können.

In diesem Kontext liegen der Bundesregierung keine Informationen über den tatsächlichen Digitalisierungsgrad der öffentlichen Auftraggeber vor, heißt es in der Drucksache 19/16029 weiter. Die Bundesverwaltung ist seit April 2016 vollständig an die Vergabeplattform des Beschaffungsamtes des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) – kurz BeschA – angeschlossen. Dort wurden für das Jahr 2017 2.308 Vergabeverfahren im Oberschwellenbereich und 17.381 Bekanntmachungen für Verfahren unterhalb der europäischen Schwellenwerte bekannt gemacht. Außerdem seien oberhalb der Schwellenwerte 1.486 Liefer- und Dienstleistungsaufträge vergeben worden.

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