Fast 15.000 Einsätze

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Die orangefarbenen Zivilschutzhubschrauber wurden im vergangenen Jahr zu nahezu 15.000 Einsätzen alarmiert. (Foto: BS/Stroß, BBK)

Die Zivilschutzhubschrauber haben im vergangenen Jahr insgesamt 14.816 Einsätze absolviert. Dabei wurden 4.275 Patienten transportiert und 5.171 Flugstunden absolviert. 2018 hatte es etwas mehr Einsätze gegeben: 15.485.

Die orangefarbenen Hubschrauber sind eigentlich für den Zivilschutz vorgesehen, sind zugleich jedoch ein zentraler Bestandteil der Luftrettung. Diese existiert in Deutschland seit nunmehr 50 Jahren. Der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), dessen Behörde die Fluggeräte beschafft und verwaltet, Christoph Unger, sagte: “Ich versichere Ihnen, dass Bund sich seiner Verantwortung in der Unterstützung der Luftrettung mit den Zivilschutzhubschraubern nicht nur rückblickend, sondern auch für die Zukunft bewusst ist.”

Blutkonserven an Bord

Die meisten Sucheinsätze der Zivilschutzhubschrauber im bundesweiten Vergleich flog im vergangenen Jahr der in Duisburg stationierte “Christoph 9”. Außerdem werden in diesem Fluggerät seit April letzten Jahres Blutkonserven mitgeführt. “Christoph 9” war der erste Hubschrauber in der Bundesrepublik, bei dem dies der Fall war. In anderen europäischen Staaten waren damit bereits positive Erfahrungen gemacht worden. Die Blutkonserven wurden bisher acht Mal benötigt.

Die 18 Zivilschutzhubschrauber befinden sich an zwölf Standorten. Die meisten Rettungseinsätze verzeichnete “Christoph 29” in Hamburg (1.704). Auf den weiteren Plätzen folgen “Christoph 13” in Bielefeld (1.350), “Christoph 35” in Brandenburg an der Havel (1.331) sowie “Christoph 4”, der in Hannover stationiert ist (1.310).

Die Zivilschutzhubschrauber sind Teil des ergänzenden Katastrophenschutzes durch den Bund. Die Piloten stellt dabei die Bundespolizei, die Notärzte kommen häufig von dem jeweiligen Stationskrankenhaus. Die Notfallsanitäter stellen die Hilfsorganisationen und die Berufsfeuerwehren. Die Wartung der Fluggeräte obliegt wiederum der Bundespolizei.

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