Weniger Verkehrstote in Brandenburg

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Bei Verkehrsunfällen in Brandenburg kamen im vergangenen Jahr weniger Menschen zu Tode als 2018. (Foto: BS/Erich Kasten, www.pixelio.de)

In Brandenburg sind im vergangenen Jahr 125 Personen bei Verkehrsunfällen gestorben. Das sind 18 Menschen weniger als 2018. Prozentual beträgt der Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 12,6 Prozentpunkte.

Damit wurde in der Mark der zweitniedrigste Stand an Verkehrstoten seit Bestehen des Landes Brandenburg erreicht. Allerdings ist die Zahl der Straßenverkehr Verletzten um einen Prozentpunkt auf 11.819 Menschen gestiegen. Das sind 113 Personen mehr als 2018. Auch die Zahl der Verkehrsunfälle nahm 2019 im Vergleich zum Vorjahr zu. Ihre Zahl stieg um 1,7 Prozentpunkte auf 83.827.

Innenminister Michael Stübgen (CDU) sagte zu der Statistik: “Erfreulich an der Verkehrsunfallbilanz 2019 ist ohne Frage, dass weniger Menschen in Brandenburg bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen sind als im Jahr zuvor.” Der Rückgang falle deutlicher aus als im gesamten Bundesgebiet. “Allerdings liegt Brandenburg bezogen auf die Bevölkerungszahl im bundesweiten Vergleich leider immer noch im oberen Drittel”, so der Ressortchef weiter.

Die meisten Verkehrsunfälle auf Brandenburgs Straßen waren 2019 auf einen zu geringen Sicherheitsabstand zurückzuführen. Hier wurde eine Zunahme von 15 Prozentpunkten auf 8.877 Zusammenstöße verzeichnet. Noch höher war der Zuwachs mit 27,4 Prozentpunkten bei der Unfallursache überhöhte Geschwindigkeit, wohingegen Vorfahrtsverstöße und Fahren unter Alkoholeinfluss zu weniger Unfällen führten. Allerdings nahm die Zahl der Zusammenstöße, bei denen mindestens einer der Fahrer unter dem Einfluss von Drogen stand, um 8,3 Prozentpunkte zu.

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