Nachbesserungen an Wasserstoffstrategie gefordert

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Die Wasserstoffstrategie der Bundesregierung ist laut Power to X Allianz noch ausbaufähig. (Foto: ronymichaud, pixabay.com)

Die Nationale Wasserstoffstrategie der Bundesregierung soll Ende März präsentiert werden. Im Vorfeld äußert die “Power to X Allianz” – ein branchenübergreifendes Aktionsbündnis aus Unternehmen und Verbänden – die Warnung, dass Potenziale ungenutzt blieben und zu zögerlich vorgegangen werde. Aus diesem Grund hat die Allianz einen Zehn-Punkte-Plan vorgelegt.

Die Wasserstoffstrategie sei zwar ausdrücklich zu begrüßen, um zeitnah einen Markthochlauf von grünen Technologien “Made in Germany” zu initiieren, fehlten aber noch wichtige Punkte, heißt es von der Allianz, in der sich Unternehmen und Verbände aus der Energie-, Automobil- und Mineralölbranche zusammengetan haben. So müsste etwa die Zielmarke von fünf Gigawatt Elektrolyseleistung schon im Jahr 2025 erreicht werden, “damit die notwendigen Lernkurven und Kostensenkungspotenziale der Technologien rechtzeitig erreicht werden können”. Und nicht erst in den kommenden zehn Jahren, wie im Entwurf der Wasserstoffstrategie vorgeschlagen wird.

Zudem sei es für einen zügigen Markthochlauf von Power-to-X-Technologien notwendig, die Nutzung dieser grundsätzlich allen Anwendungsbereichen und allen Sektoren gleichrangig zu ermöglichen. “Denn nur über die Aktivierung von Skalierungspotenzialen wird der noch notwendige Schritt in die Wirtschaftlichkeit dieser Technologien zeitnah erfolgen”, wie es vom Bündnis heißt. Der vollständige Zehn-Punkte-Plan steht zum Download bereit unter: https://www.ptx-allianz.de/wp-content/uploads/2020/02/200224_10_punkte-plan_h2_strategie_ptx_allianz.pdf

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