Anti-Terror-Übung abgesagt

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Neben der Absage der Anti-Terror-Übung wurden eine Reihe von anderen Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet abgesagt. (Foto: andre_berlin, pixabay.com)

Die geplante Anti-Terror-Übung, die rund um das Rote Rathaus in Berlin stattfinden sollte, wurde aufgrund des Coronavirus verschoben. Die vorgesehenen Räume des Führungsstabes der Berliner Feuerwehr werden von dem Stab der Feuerwehr selbst benötigt. Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und den Hilfsorganisationen sollen außerdem in der momentanen Lage nicht durch eine Übung gebunden werden.

Die Übung war für den 11. März mit rund 3.000 Mitwirkenden geplant. Polizei, Feuerwehr, Hilfsorganisationen und Betreiber Kritischer Infrastrukturen (KRITIS) sollten den Ernstfall eines Terrorangriffs inmitten in der Stadt proben. Wann die Übung nachgeholt werden soll, steht noch nicht fest.

Weitere Absagen aufgrund des Coronavirus

Nach der Absage der Übung und der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin aufgrund des Virus Sars-CoV-2 sagte nun auch die Stadt Leipzig und die Messeleitung die Leipziger Buchmesse ab. Das städtische Gesundheitsamt folgte der Aufforderung des Bundesgesundheitsministerium (BMG), dass eine Rückverfolgbarkeit von Kontaktpersonen bei Großveranstaltungen gegeben sein muss. Angesichts der erwarteten Besucherzahlen könne man dies aber nicht sicherstellen, so die Leipziger Messe. Die Buchmesse soll im nächsten Jahr wieder regulär stattfinden.

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