Neues KI-Observatorium beim BMAS

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Um die Entwicklungen und Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz besser betrachten zu können, ist im BMAS ein neues KI-Observatorium gegründet worden, erläutert Staatssekretär Björn Böhning. (Foto: BS/Fieseler )

In den nächsten zehn bis 15 Jahren werden deutschlandweit vier Millionen Arbeitsplätze durch die Digitalisierung wegfallen. Gleichzeitig werden rund 3,3 Mio. neue Arbeitsplätze entstehen – über alle Branchen hinweg. Diesen Wandel der Arbeit gilt es zu gestalten.

Auf der einen Seite wird die Digitalisierung auf dem Arbeitsmarkt zu einem Fachkräfteüberschuss führen, auf der anderen Seite in bestimmten Berufsfeldern Fachkräfte Mangelware sein, prognostiziert Björn Böhning, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS). Zugleich werde der Zeit- und Arbeitsdruck zunehmen. Damit die Gesundheit der Beschäftigten dadurch nicht gefährdet werde, entwickle die Initiative Neue Qualität der Arbeit neue Konzepte und Lösungen für ein orts- und zeitunabhängiges Arbeiten, führt Böhning weiter aus.

Darüber hinaus müsse sich sein Haus intensiv mit den Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz befassen. Vieles sei heute schon technisch möglich, es gelte jedoch die Balance zwischen den zu nutzenden Chancen und dem Schutz vor Überwachung zu wahren. Um die Entwicklungen besser verfolgen und Rückschlüsse für die Einsatzfähigkeit ziehen zu können, sei bei der Denkfabrik nun ein KI-Observatorium eingerichtet worden. Dieses soll an der Schnittstelle zwischen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft als Wissensträger und Impulsgeber fungieren. Damit leiste das Observatorium einen wichtigen Beitrag, um einen verantwortlichen Einsatz von KI in der Arbeitswelt gemäß den Zielen der KI-Strategie der Bundesregierung zu gewährleisten.

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