Berliner Polizist mit Corona-Virus infiziert

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Bei der Berliner Polizei ist mindestens ein Beamter nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. (Foto: BS/Thomas Quine, CC BY 2.0, www.flickr.com)

Bei der Berliner Polizei ist mindestens ein Beamter mit dem Corona-Virus infiziert. Der Angehörige der 32. Einsatzhundertschaft soll nach Einschätzung der zuständigen Amtsärztin unmittelbaren Kontakt zu mindestens 35 Kollegen gehabt haben. Diese sind in unterschiedlichen Dienststellen tätig und wurden entsprechend informiert.

Die betroffene Einsatzhundertschaft befindet sich derzeit in ihrer Unterkunft. Der übrige Einsatzbetrieb der Berliner Polizei sei jedoch nicht eingeschränkt, hieß es von dort. Es ist aber offen, wie lange das noch der Fall ist, sofern weitere Fälle auftreten. Und davon ist auszugehen.

In der nordrhein-westfälischen Polizei gibt es nach Informationen des Behörden Spiegel bisher zwei bestätigte Corona-Infektionen, beide in Viersen. Bei der Bundespolizei gab es bisher nur Verdachtsfälle. An mehreren Flughäfen wurden jedoch bauliche Veränderungen vorgenommen. Um die Bundespolizisten bei Passkontrollen besser vor eventuellen Infektionen zu schützen, wurden an den Kontrollhäuschen zusätzlich Plexiglasscheiben angebracht. Nicht an allen Flughäfen war dies problemlos möglich. Schwierigkeiten soll es u.a. in Düsseldorf gegeben haben.

Aufseiten der Bundespolizei werden die Entscheidungen über die jeweiligen Schutzmaßnahmen auf der Ebene der einzelnen Inspektionen getroffen. Die Beschaffung der Materialien, wie zum Beispiel der Plexiglasscheiben, erfolgt dann über die Direktionen. Auch das Bundespolizeipräsidium in Potsdam ist eng in die Prozesse eingebunden.

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