Vorsicht Corona! Hacker springen auf Panik-Zug auf

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Das Corona-Virus erzeugt weltweit Angst. Hacker versuchen das auszunutzen. Mit Malware dringen sie in die Server unvorsichtiger User ein. Der Sicherheitsspezialist Bromium legt dar, wie man sich schützen kann. (Foto: mattthewafflecat, pixabay.com)

Corona steht bei Cyber-Kriminellen hoch im Kurs. Hacker nutzen die Angst vor dem Virus aus und verschicken Mails mit infizierten Anhängen oder korrumpierten Links. Ziel ist es, Malware auf dem Rechner des Opfers zu installieren, warnt der Sicherheitsspezialist Bromium.  

Gefälschte E-Mails und bösartige Downloads gefährden nach wie vor in hohem Maße die Unternehmens-IT. Als Aufhänger für großangelegte Phishing- und Malware-Kampagnen nutzen Hacker gerne ein aktuelles Thema mit hoher Aufmerksamkeit. So wird die weltweit herrschende Unsicherheit rund um das Corona-Virus derzeit für gezielte Kampagnen missbraucht, wobei die Angreifer sich bei bekannten Institutionen bedienen: Im Namen der Weltgesundheitsorganisation WHO etwa werden Phishing-Mails verschickt, die mit dem Betreff „Corona-Sicherheitsmaßnahmen“ den Adressaten auf gefälschte Seiten locken, um dann Nutzerdaten wie die Zugangscodes für Online-Konten oder andere Dienste auszuspähen.

„Cyber-Kriminelle machen sich die Ängste rund um den Corona-Virus zunutze, um Schadprogramme möglichst schnell und wirkungsvoll zu verbreiten. Dabei sind die Angreifer erfinderisch: Die Inhalte reichen von Hygienetipps für die Prophylaxe über Werbeflyer für vermeintlich wirksame Medikamente bis hin zu Statusberichten über neue Krankheitsausbrüche“, erklärt Jochen Koehler, Regional VP Sales Europe bei Bromium in Heilbronn. „Wird der Link in der Mail dann angeklickt oder das Dokument geöffnet, besteht die Gefahr, dass das IT-System mit einem Virus oder Ransomware infiziert wird.“

Tipps, wie sich genau die E-Mail-Adresse des Absenders anzuschauen und auf Unregelmäßigkeiten zu achten, helfen allerdings nur bedingt weiter, um Angreifer abzuwehren. „Besser sind intelligente Lösungen auf Grundlage von Micro-Virtualisierung, die die Wirkung von Schadsoftware verhindern, ohne diese als solche erkennen zu müssen. Sie lassen den Hacker quasi ins Leere laufen“, so Jochen Koehler weiter. Bei der Micro-Virtualisierung wird jede riskante Anwenderaktivität wie das Öffnen eines E-Mail-Anhangs oder das Downloaden eines Dokuments in einer eigenen Micro-VM (Virtual Machine) gekapselt. Eine mögliche Schädigung durch ein Schadprogramm bleibt dadurch immer auf die jeweilige Micro-VM beschränkt, die zudem nach Beendigung einer Aktivität wieder automatisch gelöscht wird. Eine Kompromittierung des Endgerätes und nachfolgend des Netzwerks über einen dieser Angriffswege ist damit ausgeschlossen.

Über Bromium

Bromium, mit Hauptsitz in Cupertino im Silicon Valley, ist der Pionier bei der Applikationsisolation mittels Micro-Virtualisierung. Anders als bei herkömmlichen Lösungen ist Bromium nicht auf die Erkennung von Schadcode angewiesen, sondern verhindert dessen Auswirkungen: Malware jeglicher Art, egal ob aus dem Web, aus E-Mails oder USB-Geräten, bleibt ungefährlich, weil jeder Anwender-Task in einer Hardware-isolierten Micro-VM ausgeführt wird. Damit schließt Bromium aus, dass das Betriebssystem kompromittiert wird. Zu den Kunden gehören Behörden und Unternehmen unterschiedlichster Branchen. In Deutschland ist Bromium mit einer Niederlassung in Heilbronn vertreten. Weitere Informationen unter www.bromium.com.

Bromium auf Twitter: https://twitter.com/bromium

Bromium auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/bromium

Bromium im Blog: http://blogs.bromium.com/

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