Grenzkontrollen wieder eingeführt

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In einigen Grenzen zu Nachbarstaaten führt die Bundespolizei vorübergehend wieder Kontrollen durch. (Foto: BS/Bundespolizei)

Zur Eindämmung des Corona-Virus hat die Bundesregierung temporäre Grenzkontrollen wieder eingeführt. Überwacht werden die Grenzen der Bundesrepublik zu Frankreich, Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Dänemark.

Der grenzüberschreitende Warenverkehr bleibt gewährleistet. Gleiches gilt für Personen, die von Deutschland aus beruflich in die betroffenen Staaten pendeln müssen. Sie sind aufgefordert, einen entsprechenden Nachweis in der Frontscheibe zu platzieren, um die Kontrollen zu erleichtern. Für die Kontrollen zuständig ist die Bundespolizei. Reisende ohne triftigen Grund dürfen an diesen Grenzen nicht mehr ins Bundesgebiet ein- oder aus diesem ausreisen. Zeigen kontrollierte Personen Symptome einer Corona-Infektion werden die zuständigen Gesundheitsbehörden informiert und die erforderlichen Schritte, wie etwa das Unter-Quarantäne-Stellen, eingeleitet.

Ein Notifizierungsschreiben über die Wiedereinführung der vorübergehenden Grenzkontrollen auf der Grundlage von Artikel 28 des Schengener Grenzkodexes wird an die Europäische Kommission und die Innenminister der übrigen EU-Staaten versandt.

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