Bürgerbeteiligung im digitalen Zeitalter

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34 Länder weltweit nutzen die Open Source-Plattform "Consul" bereits. (Foto: Screenshot/Heidrich)

Die von der UN ausgezeichnete Open Source-Plattform für digitale Bürgerbeteiligung “Consul” steht nun auch in Deutschland in den Startlöchern. Die Software wird bereits weltweit in 34 Ländern und in mehr als 100 Städten genutzt, damit Bürgerinnen und Bürger Gesetzesideen einbringen, über die städtische Mittelverwendung abstimmen oder über drängende Probleme in ihren Vierteln diskutieren können.

In den nächsten Wochen wird auch die erste deutsche Stadt die Software einsetzen: Detmold startet noch im März die städtische Online-Beteiligung über “Consul”. Neben Städten wie Bautzen, Castrop-Rauxel, Eching oder Passau, hat auch München konkretes Interesse geäußert. Der Münchner Stadtrat hat der Verwaltung bereits im Dezember 2019 den Auftrag erteilt, die Einführung der Plattform zu prüfen und innerhalb der nächsten sechs Monate einen Umsetzungsplan vorzulegen.

“Dank Consul sind die Hürden sich am politischen Prozess zu beteiligen sehr gering. Somit kann jeder Bürger auch von zuhause die Politik in Deutschland mitgestalten”, betont Simon Strohmenger, Projektleiter beim Mehr Demokratie e.V. “Metropolen wie New York, Madrid und Buenos Aires nutzen schon längst die Open Source-Plattform, es wird Zeit, dass auch deutsche Initiativen und Kommunen nachziehen”.

Weitere Informationen zum Consul-Projekt unter: http://consulproject.org/en/

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