Home-Office: Stolperfalle IT-Sicherheit

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Nicht angreifbar machen: IT-Sicherheit ist in Zeiten von Corona und Home-Office wichtiger denn je. (Foto: succo/pixabay.com)

Bedingt durch die Ausweitung der Corona-Krise verlegt sich die Wirkstätte vieler Arbeitnehmer inzwischen in die eigenen vier Wände. Doch birgt das Arbeiten vom heimischen Schreibtisch aus auch Risiken, nur dass diese nicht von biologischen, sondern von digitalen Erregern ausgehen. Man dürfe die Bedeutung der Informationssicherheit auch in Zeiten der Krise nicht vernachlässigen, mahnte nun die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister (Vitako); andernfalls öffne man Hackern Tür und Tor, Systeme zu infiltrieren und Schaden anzurichten.

Für viele Unternehmen und Behörden ist Home-Office inzwischen die einzige Möglichkeit, die Produktivität während der Corona-Krise noch aufrechterhalten zu können. Entsprechend hoch ist der Anstieg all derjenigen, die ihrer Arbeit gegenwärtig von zu Hause nachgehen. Das mag bequem sein, ist aber nicht ganz ungefährlich. Problematisch wird Home-Office nämlich dann, wenn in der Kürze der Zeit nur improvisierte Sicherheitslösungen für die Heimarbeit gefunden wurden. Welche Auswirkungen ein nicht ausreichender Schutz haben kann, zeigt sich derzeit im Nachbarland Tschechien, wo ein Krankenhaus, in dem Corona-Patienten behandelt werden, Opfer einer Ransomware-Attacke geworden ist.

Man dürfe nicht nachlässig werden, warnt nun auch die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister (Vitako). Auch in Zeiten der Krise seien grundlegende Sicherheitsmaßnahmen zwingend vorzunehmen, um Hackern nicht leichtfertig die Möglichkeit zu geben, aus der aktuellen Situation Kapital zu schlagen. Das gelte zumal für Kritische Infrastrukturen wie Krankenhäuser, Stadtwerke und entsprechend ausgerichtete Behörden, die sich angesichts der kritischen Lage noch erpressbarer machten.

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