Förderprogramm zur Unterstützung von Home-Office

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Mithilfe des vom BMWi ausgerollten Förderprogramms "go-digital" soll kleineren und mittleren Unternehmen sowie Handwerksbetrieben ein Weg durch die Krise gebahnt werden. (Foto: AbsolutVision/pixabay.com)

Seit Corona hat der ökonomische Abwärtstrend in Deutschland nunmehr Züge einer waschechten Rezession angenommen. Besonders betroffen sind zumal kleinere und mittlere Unternehmen, Betriebe also, die nicht die finanziellen Kapazitäten besitzen, die nächste Zeit unbeschadet zu überstehen. Mit einer Erweiterung des Förderprogramms “go-digital” will das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ihnen dabei helfen, durch die Krise zu kommen.

Man wolle kleinere und mittlere Unternehmen sowie Handwerksbetriebe unterstützen, auch angesichts krisenbedingter Engpässe arbeitsfähig zu bleiben, teilt Wirtschaftsminister Peter Altmaier mit. Aus diesem Grund habe man das Förderprogramm “go-digital” um ein weiteres Modul ergänzt, das neben der individuellen Beratung auch die Einrichtung von Home-Office-Arbeitsplätzen umfasse. Erstattet werden bis zu 50 Prozent der Kosten für eine unterstützende Beratung durch ein vom BMWi autorisiertes Beratungsunternehmen, einsehbar auf einer vom Ministerium ausgegebenen Karte. “Wir lassen unsere kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Krise nicht allein und helfen so gut, so unbürokratisch und so schnell wir können dort, wo jetzt Hilfe benötigt wird”, bekräftigt Altmaier.

Die Fördermaßnahmen richten sich an rechtlich selbstständige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks mit technologischem Potenzial mit weniger als 100 Beschäftigten und einer Vorjahresbilanz von höchstens 20 Millionen Euro. Der maximale Beratertagessatz liegt bei 1.100 Euro und beträgt einen Förderumfang von 30 Tagen in der Spitze.

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