Corona-Auskunft via Chatbot

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KI im Einsatz gegen die Krise: Mit einem Chatbot bietet der DRK Landesverband Mecklenburg-Vorpommern individualisierte Auskunft zum Thema Corona. (Foto: mohamed_hassan/pixabay.com)

Die gegenwärtige Krise geht mit einer massiven Verunsicherung der Zivilgesellschaft einher. Um dem steigenden Informationsbedarf aufseiten der Bevölkerung entgegenzukommen, setzt der DRK Landesverband Mecklenburg-Vorpommern auf die Möglichkeiten der Digitalisierung und bietet zusätzlich zum seinem sonstigen Informationsangebot fortan eine Corona-Auskunft via Chatbot an.

Trotz Einschränkung sozialer Kontakte schnellen die Zahlen über Neuinfektionen mit Covid-19 noch immer in die Höhe. Proportional zur Ausweitung der Pandemie wächst das Frageaufkommen aufseiten der Bevölkerung. Zwar ist Informationsmaterial reichlich vorhanden, doch ist die Auskunft meist allgemein gehalten. Um auch individuellen Nachfragen zum Thema Corona Antworten zu geben, hat der DRK Landesverband Mecklenburg-Vorpommern nun einen Chatbot auf seiner Homepage integriert. Dieser beantwortet dringliche Fragen in einem anonymisierten Frage-Antwort-Prozess, gibt Ersteinschätzung und erste Handlungshinweise. Mit dem Informationsangebot soll dazu beigetragen werden, dass die Auslastung in Arztpraxen und Krankenhäusern verringert wird. 

Der Chatbot ist in Zusammenarbeit mit dem KI-Start Up DOCYET mit Sitz in Leipzig entstanden und wird fortlaufend aktualisiert. Datengrundlage sind Informationen und Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI). Derzeit befindet sich der Dienst noch im Beta-Stadium, jedoch soll das Angebot in den kommenden Tagen noch weiter ausgebaut werden. Gleichwohl weist der DRK Landesverband eindringlich darauf hin, dass die Auskunft in akuten Fällen keine ärztliche Diagnose ersetzen könne.

Weitere Informationen gibt es hier.

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