Grenzübergreifendes Krisenmanagement

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"In Krisenzeiten sind der Austausch von Informationen und konzertiertes Vorgehen über die Grenzen hinweg essentiell", so Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident Nordrhein-Westfalen. (Foto: 3282700, pixabay.com)

Das Bundesland Nordrhein-Westfalen, die Niederlande und Belgien haben gemeinsame Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus ins Leben gerufen. Die “Cross-Border Task Force Corona” geht auf die Initiative von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) zurück. Die Task Force soll dem besseren Informationsaustausch, der Synchronisation von Aktivitäten und der Klärung von Fragen zur Krisenbewältigung dienen.

Dabei stehen besonders der Grenzverkehr und die Verfügbarkeit von Intensivbetten im Fokus. Auf der ersten Sitzung der Task Force vereinbarte man den Austausch von aktuellen Lageberichten und Abstimmungen von Maßnahmen im grenznahen Raum. Die Task Force wird sich regelmäßig in Telekonferenzen beraten. Auf deutscher Seite beteiligen sich federführend die Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen sowie Experten aus anderen Landesministerien. Als Gegenpart auf der belgischen und niederländischen Seite sind Personen aus den jeweiligen Außenministerien, Botschaften, Polizeien sowie den relevanten Ministerien im Einsatz.

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