Waldbrandzentrale modernisiert

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Im brandenburgischen Wünsdorf ist eine modernisierte Waldbrandzentrale in Dienst gegangen (Foto). (Foto: BS/Raimund Engel, LFB)

In Brandenburg ist die modernisierte Waldbrandzentrale Süd des Landesbetriebs Forst in Betrieb gegangen. Sie befindet sich in Wünsdorf. In ihre Ertüchtigung sowie die Modernisierung des Waldbrandüberwachungssystems “Fire Watch” wurden insgesamt 4,2 Millionen Euro investiert.

Künftig wird der Landesbetrieb Forst Brandenburg noch zwei Waldbrandzentralen betreiben. Eine soll dabei Südbrandenburg abdecken, die andere den Norden der Mark. Sie werden sich in Wünsdorf und Eberswalde befinden. Letztere soll im kommenden Frühjahr ihren Betrieb aufnehmen. In den Waldbrandzentralen werden die Sensordaten analysiert. Für die Zukunft geplant ist eine engere Kooperation mit den benachbarten und ebenfalls von Waldbränden gefährdeten Bundesländern.  Dies soll über die Mitnutzung von Sensordaten erfolgen.

Forstminister Axel Vogel sagte zu der abgeschlossenen Modernisierung: “Die Herausforderungen durch den Klimawandel werden immer größer. Großflächige Waldbrände sind dabei eine der Hauptgefahren im Land.” Die frisch modernisierte Waldbrandzentrale mit neuer Technik und neu ausgestatteten Arbeitsplätzen ermögliche es dem Landesforst, möglichen Waldbränden in Zukunft noch besser entgegen treten zu können.

Schon fast 20 Jahre im Einsatz

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg lässt die Wälder mit 106 Sensoren überwachen und bekommt so frühzeitig jede Rauchentwicklung über den Baumkronen gemeldet. Entdeckt die Software, die seit nahezu 20 Jahren in der Mark im Einsatz ist, eine Rauchwolke, schlägt das System Alarm. Identifizieren die Mitarbeiter der Waldbrandzentralen die Rauchsäule als Waldbrandgefahr, werden die exakte Lage und die Informationen sofort an die zuständige Leitstelle der Feuerwehr übermittelt.

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