Plattform DorfFunk Bremke früher gestartet

0
852
Mit der App DorfFunk können die Menschen leichter miteinander in Kontakt treten, Nachbarschaftshilfe organisieren und Informationen der Gemeinde teilen. (Screenshot: https://www.bremke.digital/ )

Die Corona-Krise beschleunigt auch das Tempo der Digitalisierung im ländlichen Raum. So wurde gestern im Rahmen des Projektes bremke.digital die App DorfFunk Bremke früher als geplant gestartet. Mit der App können die Menschen in dem niedersächsischen Ort leichter miteinander in Kontakt treten, Nachbarschaftshilfe organisieren und Informationen der Gemeinde teilen.

“Die Vorteile von digitaler Kommunikation müssen gerade jetzt genutzt werden”, begründet Nenja Wolbers von der Stiftung Digitale Chancen das vom Projektplan abweichende schnellere Vorgehen. Die Entwickler der App vom Fraunhofer IESE in Kaiserslautern haben die technischen Voraussetzungen geschaffen, damit die Bremker um schneller als geplant starten konnten. “Diese App ist so leicht zu bedienen, dass auch unsere älteren Einwohner problemlos an der Kommunikation teilnehmen können”, erklärte Karin Jürgens, Ortsbürgermeisterin in Bremke und fügt hinzu: “Trotz gebotenen Abstand können wir über den DorfFunk miteinander kommunizieren und füreinander da sein”.

Das Projekt bremke.digital ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Stiftung Digitale Chancen in Berlin und dem Haus kirchlicher Dienste in Hannover. Es wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert und hat es sich zum Ziel gesetzt, eine eigene Plattform für die Bedürfnisse von Menschen im ländlichen Raum bereit zu stellen. Dabei waren den Projektpartnern insbesondere Fragen der Mobilität, der Nachbarschaftshilfe und der Dorforganisation als Aufgaben von Bürgern mitgegeben worden.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here