“MediRIG NRW” erweitert

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Die hinterlegten Daten geben Aufschluss über intensivmedizinische Überwachungsplätze, Isolierungsmöglichkeiten, aber auch die Anzahl der im Krankenhaus intensivmedizinisch behandelten COVID-19-Patienten. (Foto: Silas Silao, pixabay.com)

Dem Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) ist es in wenigen Tagen gelungen, innerhalb des Moduls “MediRIG NRW” (Medizinische Ressourcen im Informationssystem Gefahrenabwehr NRW) eine zentrale Erfassungsmöglichkeit für alle Krankenhäuser in NRW in Bezug zur aktuellen Corona-Situation zu realisieren.

Die hier hinterlegten Daten geben dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) sowie dem Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG NRW) Aufschluss über intensivmedizinische Überwachungsplätze (inkl. Beatmungsfunktion), Isolierungsmöglichkeiten, aber auch die Anzahl der im Krankenhaus intensivmedizinisch behandelten COVID-19-Patienten mit bzw. ohne Beatmung.

Die im Auftrag des NRW-Ministeriums des Innern von IT.NRW entwickelte Webanwendung Informationssystem Gefahrenabwehr Nordrhein-Westfalen (IG NRW) ist ein digitales Tool zur Unterstützung der Feuerwehren, des Rettungsdienstes und des Katastrophenschutzes in Nordrhein-Westfalen. Das neue Modul ist in diesem Tool integriert. Unter einer einheitlichen Benutzeroberfläche werden verschiedenste relevante Informationen der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr zusammengeführt und dem Nutzer z. B. Krankenhäuser, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst zur Verfügung gestellt.

Im Kernmodul MediRIG werden die Aufnahmebereitschaften der Versorgungskapazitäten und der Fachabteilungen dabei vom Krankenhaus direkt über eine Eingabe im Informationssystem Gefahrenabwehr NRW gemeldet. Über eine Matrix erhält die Leitstelle sofort einen Überblick über die freien und die ausgelasteten Versorgungskapazitäten und über die jeweilige Ausstattung des Krankenhauses. Eine schnelle Zuweisung und Versorgung eines Patienten in einem frei-gemeldeten Krankenhaus kann dadurch sichergestellt werden. Die Leitstellen können die Daten der Krankenhäuser ergänzen. Die Ärztlichen Leiter Rettungsdienst erfassen zusätzlich die sogenannten MANV-Kontingente (Massenanfall an Verletzten) sowie weitere rettungsdienstliche Ressourcen.

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