Warnungen über das Navi

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Durch den neuen Warnkanal sollen Autofahrer schneller über aktuelle Gefahren informiert werden. (BU: Wolfgang Gerth, pixabay.com)

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) präsentierte eine universal anwendbare Spezifikation zur Ausgabe von Warnmeldungen auf Navigationsgeräten. Entwicklung der Spezifikation “TPEG2-EAW (Emergency Alerts and Warnings)” wurde im Rahmen des Bund-Länder-Projekts “Warnung der Bevölkerung” durchgeführt. Durch das Projekt sollen neue Warnkanäle erschlossen werden.

TPEG steht für Transport Protocol Experts Group und es handelt sich um ein Format für Verkehrsinformationen, welches von Endgeräten im Navigations- und Verkehrsinformationsbereich genutzt wird. Bisher konnten Navigationsgeräte nur Verkehrsmeldungen aber keine Warnmeldungen empfangen. Mit der Ausgabe des TPEG2-EAW können nun auch Warnungen mit einem anderen Format empfangen und verarbeitet werden.

Neben dem BBK war an der Entwicklung die Traveller Information Services Association (TISA), einem internationalen Verband im Bereich von Verkehrsinformationen und -management, und den Firmen mecom Medien-Communikations-Gesellschaft mbH und Teatownlake beteiligt. Das Projekt wurde zu 75 Prozent vom Innerer-Sicherheitsfonds (ISF) der Europäischen Union mitfinanziert. In den nächsten zwei Jahren soll die Spezifikation in Feldversuchen getestet werden.

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