Netze bleiben stabil

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Trotz vermehrter Internetnutzung in Zeiten von Corona bleiben die Telekommunikationsnetze in Deutschland stabil, so Wirtschaftsminister Peter Altmaier. (Foto: Republica/pixabay.com)

Eine schnelle Internetverbindung ist in Zeiten des Coronavirus vermutlich wichtiger denn je. Nicht wenige Bürgerinnen und Bürger arbeiten inzwischen von zu Hause aus, hinzukommen Freizeitaktivitäten wie Videostreaming oder Spiele. Aufgrund der damit verbundenen Mehrbelastung wurde daher vielerorts schon befürchtet, dass die Telekommunikationsnetze zeitnah in die Knie gehen würden. Doch blieb der Zusammenbruch vorerst aus. Inzwischen hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier offiziell Entwarnung gegeben.

“Unsere Telekommunikationsnetze laufen trotz der stärkeren Internetnutzung stabil”, bestätigt Altmaier. Zwar sei die Datennutzung derzeit höher als gewohnt, allerdings verzeichneten die Telekommunikationsunternehmen keine Überlastungen ihre Netze. Mehr noch: Diese würden sogar einem weiteren Anstieg standhalten. Bedingt durch die Dynamik der Lage befinde man sich aber im regelmäßigen Austausch. “Die Betreiber haben alle Vorbereitungen getroffen, um auch in dieser Krise den Netzbetrieb bestmöglich aufrechtzuerhalten. Dies bestätigen auch die mittlerweile täglichen Berichte an die Bundesnetzagentur. Wir müssen uns also keine Sorgen um die Netzstabilität machen. Wir haben die Entwicklung im Blick und könnten bei Bedarf auch schnell reagieren”, so der Wirtschaftsminister.

Sollte es wider Erwarten doch zu einer Überlastung kommen, hätten die Telekommunikationsunternehmen auf Grundlage der Netzneutralitätsverordnung ausreichend Spielraum, angemessene Maßnahmen zu ergreifen. Die Bundesnetzagentur habe für diesen Fall bereits einen Leitfaden entwickelt, der ein zuverlässiges Verkehrsmanagement gewährleiste.

Der Leitfaden findet sich hier.

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