Zehntausende Postfächer sind offen im Netz

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Fast 50.000 Outlook-Konten deutscher Organisationen sind über das Internet erreichbar und damit offensichtliche Ziele für Kriminelle und Spione. (Screenshot: shodan.io)

Die Outlook-Postfächer vieler Unternehmen sind offen im Netz erreichbar. Allein in Deutschland gibt es 48.000 offene Ports – mehr sind es nur in den USA (60.000). Großbritannien folgt mit 15.000 auf Platz drei. Die Zahlen stammen von der Suchmaschine Shodan für Geräte im Internet.

Viele Organisationen nutzen die Outlook Web Application (OWA), um Beschäftigten den Zugriff über den Browser zu ermöglichen. Offenbar weil aktuell viele ihre Arbeit ins Home-Office verlegen, ist die Nutzung enorm gestiegen. OWA kann anders als die Desktop-App kostenfrei auf Privatgeräten genutzt werden. Dort wo die Webanwendung als schnelle Lösung in der Corona-Krise lanciert wurde, sind notwendige Sicherheitsvorkehrungen oftmals nicht berücksichtigt worden, wie die große Zahl offener Ports nahelegt.

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