Zur Stärkung lebendiger Ortskerne

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Das BBSR zeigt kleinen Städten und Dörfern, wie sie ihre Ortskerne stärken können. (Foto: BS/hschmider, pixabay.com)

Auch wenn sie momentan verwaist sind: Ortskerne sind das Aushängeschild und ein Attraktivitätsindikator kleinerer Städte und Gemeinden. Wie diese ihre Zentren als lebendige und nutzungsdurchmischte Wohn- und Versorgungsstandorte stärken können, zeigt eine Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).

“In den Ortskernen bündeln sich idealerweise Funktionen wie Wohnen, Handel und Gewerbe, Kultur und Bildung. Sie schaffen Raum für Kommunikation und Begegnung und tragen dazu bei, dass sich Menschen mit ihrem Ort verbunden fühlen. Gleichzeitig werden vielerorts Herausforderungen sichtbar: Dazu zählen leerstehende Wohnungen, Läden und Gewerbebauten, sanierungsbedürftige Gebäude und öffentliche Räume, in die investiert werden muss”, betont Institutsleiter Markus Eltges.

Um den verschiedenen Nutzungsansprüchen gerecht zu werden, sind Kooperationen zwischen  Stadtverwaltung, Kommunalpolitik, Eigentümern und Investoren sinnvoll, wie die Studie “Strategien der Innenentwicklung” zeigt. Die Arbeitshilfe benennt zehn Strategien zur positiven Innenstadtentwicklung. Etwa von der kritischen Bestandsaufnahme über die Partnersuche für Innenstadtentwicklung bis hin zur Schaffung von Grün- und Freizeiträumen.

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