Strobl lobt BITBW für Engagement in Corona-Zeiten

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"Auch wenn das Social Distancing, also das Abstandhalten zueinander, gerade unverzichtbar ist, können die Bediensteten in Baden-Württemberg dank der BITBW dennoch eng zusammenarbeiten, nur eben virtuell“, sagt Digitalisierungsminister Thomas Strobl. (Foto: Laurence Chaperon)

In seiner Ausbreitung macht COVID-19 vor keinem Bundesland halt. Abgesehen von Nordrhein-Westfalen sind insbesondere die Flächenländer Süddeutschlands betroffen. Laut Angaben des Robert Koch-Instituts verzeichnet Baden-Württemberg derzeit die drittmeisten Infektionen bundesweit. Das stellt nicht nur Gesellschaft, sondern auch Landesverwaltung und -IT vor enorme Probleme. Trotz der erheblichen Mehrbelastung, die u.a. das Home-Office für die digitale Infrastruktur bedeutet, laufe der Betrieb der IT-Systeme in der Verwaltung noch immer stabil, versicherte jetzt Thomas Strobl.

Dass die Verwaltung Baden-Württembergs in Zeiten von Social Distancing und Home-Office noch funktioniere, verdanke man im Wesentlichen der Landesbehörde IT-Baden-Württemberg (BITBW), so Digitalisierungsminister Thomas Strobl. “Die BITBW leistet hier großartige Arbeit und gewährleistet unter schwierigen Bedingungen den stabilen Betrieb der IT-Systeme für tausende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung”, lobt Strobl die Landesbehörde.

Rechtzeitig Maßnahmen ergriffen

Diese hatte bereits vor Wochen präventive Maßnahmen ergriffen, um die sich abzeichnende Mehrbelastung aufzufangen. Genau rechtzeitig, wie mit Ausbruch der Pandemie klar wurde. Allein die Zahl der Landesmitarbeiterinnen und Landesmitarbeiter, die mittlerweile ins Home-Office gewechselt seien, habe sich binnen weniger Wochen mehr als verdreifacht, heißt es aus dem Digitalisierungsministerium. Inzwischen verbuche das System weit über 10.000 Zugriffe. Zum Vergleich: Am 12. März sollen es lediglich um die 3.000 gewesen sein. Noch drastischer sei es um den Anstieg der Video-Konferenzen bestellt: So soll sich die Anzahl der per Skype durchgeführten Sitzungen um 650 Prozent von knapp 200 auf über 1.500 Konferenzen pro Tag erhöht haben.

Mit ihrem Engagement sei die BITBW dieser Tage über sich selbst hinaus gewachsen und habe damit wesentlich zur Aufrechterhaltung des Betriebs in der Landesverwaltung beigetragen, erklärt Strobl. “Die BITBW wächst in diesen Tagen sprichwörtlich über sich hinaus und muss in dieser ernsten Lage die notwendige technische Ausstattung in vollem Umfang sicherstellen. Mein Dank gilt daher insbesondere den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BITBW für ihr Engagement und ihren Einsatz. Sie leisten damit jeden Tag einen wichtigen Beitrag dazu, die Auswirkungen der Pandemie zu bewältigen”, so der Digitalisierungsminister.  

Mehr zum Kongress “Baden-Württemberg 4.0”, der am 02. Juli 2020 im Maritim Hotel in Stuttgart stattfinden wird, findet man unter www.bw-4-0.de.

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