Winkelmeier-Becker wird neue Aufsichtsrätin der DB

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Als Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie vertritt Elisabeth Winkelmeier-Becker seit November 2019 den Minister im politischen Bereich, hier zumal gegenüber Bundestag, Bundesrat und in den Fraktionen. (Foto: © Rene Schwerdtel)

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG hat sich neu konstituiert. Nachdem Oliver Wittke mit Ablauf der aktuellen Amtsperiode sein Amt zum 25. März niedergelegt hatte, wird das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) auf Vorschlag von Minister Peter Altmaier ab sofort durch die Parlamentarische Staatssekretärin Elisabeth Winkelmeier-Becker vertreten.

Elisabeth Winkelmeier-Becker ist seit November vergangenen Jahres Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie. 2005 erhielt sie ihr politisches Mandat und ist seither Mitglied des Deutschen Bundestags. Im Aufsichtsrat der Deutschen Bahn bringt die studierte Juristin neben ihrer rechtlichen Expertise – knapp 13 Jahre war sie als Richterin am Amtsgericht tätig – auch langjährige Erfahrung als verbrauchspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion ein.

Winkelmeier-Becker übernimmt inmitten der Corona-Pandemie, die sowohl den Personennahverkehr als auch die Logistik vor immense Herausforderungen stellt. In Zeiten der Krise seien beide Bereiche wichtiger denn je, betont die gebürtige Troisdorferin: “Als Aufsichtsrätin werde ich mich engagiert für den Erfolg der Deutschen Bahn AG einsetzen, denn wir brauchen sie mehr denn je. Aber auch nach der Krise wird die Bahn eine zentrale Rolle spielen, Verkehre in Deutschland nachhaltig zu organisieren. Mit der Konstituierung des Aufsichtsrats gehören erstmals genauso viele Frauen wie Männer als Bundesvertreter diesem Gremium an. Das ist ein wichtiges Signal.”

Durch den Antritt von Winkelmeier-Becker wird unter den Bundesvertretern im Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG wieder eine paritätische Besetzung erreicht. Dieser setzt sich neben dem BMWi aus Vertretern des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) sowie des Bundesfinanzministeriums (BMF) zusammen.

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